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Wissenswertes

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Warum werden Narben und Schwangerschaftsstreifen nicht braun?

Normalerweise bräunen Narben nicht, da sie aus Bindegewebe bestehen. Dieses enthält in der Regel keine pigmentbildenden Zellen, eine Bräunung ist somit ausgeschlossen. Bei Schwangerschaftstreifen handelt es sich um Geweberisse, die ebenfalls keine pigmentbildenden Zellen enthalten.

Welche Krankheiten können durch UV-Strahlung gelindert werden?

Schuppenflechte ( Psoriasis ), Akne, Neurodermitis

Kann ich nach dem Sonnenbad meiner Haut etwas Gutes Tun?

Feuchtigkeitsspendende und pflegende Substanzen in der Solarkosmetik vertiefen nach dem Besonnen die Bräune und halten Ihre Haut geschmeidig.

Ist die Sonne im Solarium gleich wie in der Natursonne?

Die physikalischen Eigenschaften der Besonnung sind im Solarium wie auch in der Natursonne gleich. Die Bräunung entsteht in erster Linie durch UV (Ultraviolett)- Strahlung. Es gibt aber einige Unterschiede im Strahlenspektrum des UV-Lichtes. Im Solarium überwiegt der UVA Anteil (welcher für die Pigmentdunkelung verantwortlich ist) und in der Sonne der UVB Anteil (verantwortlich für den Pigmentaufbau aber auch für den Sonnenbrand). Das Licht der Natursonne ist auch schwer dosierbar (Wolken, Sonnenstand am Himmel etc.). Für eine Bräunung ist also das Solarium durch die genaue Dosierbarkeit mehr zu empfehlen. Solarien mit erhöhtem UVB Anteil sind, unter fachlicher Anleitung, zur Erzielung vieler biopositiver Vorteile im Körper als auch für einen Aufbau des hauteigenen Lichtschutzes geeignet. Beachten Sie also unbedingt die Dosis!

Kann ich auch ohne Augenschutz sonnen?

Es ist keinesfalls ausreichend die Augen, ohne passenden Augenschutz, nur zu schliessen. Ohne Schutz dringt UV-Licht während der Besonnung tief in die Augen. Speziell die kurzwelligen UVB-Strahlen treffen auf die Hornhaut und verursachen möglicherweis eine schmerzvolle Hornhautentzündung. Aber UVB und die langewelligen UVA-Strahlen können auch die Netzhaut oder die Linse treffen und dort schwerwiegende und langfristige innere Augenverletzungen verursachen.
Tipp: Bei eventuell entstehenden weißen Ringe rund ums Auge, welche manchmal durch die Verwendung von Schutzbrillen entstehen, kann man leicht mit Make-up oder Selbstbräuner korrigieren.

Ich habe neulich einmal versehentlich zu viel Bestrahlung auf der Sonnenbank erhalten. Nun ist meine Haut gereizt. Gibt es dagegen ein einfaches Mittel?

Ulrich Hahne, Apotheker:
Sie können Ihrer Haut etwas Gutes tun und sowohl Sonnenbrand als auch die Reizung schneller beseitigen, wenn Sie die Haut mit einer Creme einreiben, die Panthenol und die Vitamine A und E enthält. Vitamin A regt das Zellwachstum an und fördert somit eine schnelle Regeneration der betroffenen Hautzonen. Vitamin E, äußerlich angewendet, besitzt gute entzündungshemmende Eigenschaften. Panthenol spielt bei der Wundheilung ebenfalls eine besondere Rolle.
Entsprechende Cremes gibt es in der Apotheke.

Soll man mit einer Erkältung oder Grippe das Solarium nutzen?

Dr. med. Richard Beitzen:
Nein, durch den Infekt und eine Medikamentengabe ist das Immunsystem des Körpers stark beansprucht, da würde das Solarium und/oder die Sauna nur eine zusätzliche Belastung für das Immunsystem sein, aber keine Stärkung.

Wie lange hält die Bräune an und kann die Haltbarkeit der Urlaubsbräune verlängert werden?

Dr. med. Richard Beitzen:
Etwa vier Wochen. Ja, durch regelmäßiges Nachbräunen.

Kann Sonne Herpes auslösen

Dr. med. Richard Beitzen:
Ja, aber nur bei Menschen, die das Herpes-Simplex Virus schon in sich tragen. Dieses im Körper "schlummernde" Virus wird bei Belastung des Immunsystems durch Erkältung oder exzessive Sonnenbestrahlung (Skiurlaub oder "Strandbraten") wachgerüttelt und erscheint typischerweise dann auf der Unterlippe (herpes solaris).

Warum verliert man mit der Zeit die Bräunung?

Dr. med. Richard Beitzen:
Weil sich die Hautzellen durch Zellteilung ständig erneuern und in ca. 4 Wochen von der Basalzellschicht an die Hautoberfläche (Hornschicht) wandern und dort abgestoßen werden. Da in den sich neu bildenden Hautzellen kein gebräuntes Pigment vorliegt, verschwindet die Bräune, wenn nicht regelmäßig "nachgedunkelt" wird.

Ich trage Kontaktlinsen. Muss ich sie beim Bräunen im Studio ablegen oder darf ich sie weitertragen?

Dr. Richard Beitzen:
Grundsätzlich ja unter Verwendung einer Schutzbrille. Es kann jedoch zu Reizungen der Bindehaut kommen, wenn ohne Schutzbrille die Augen unterm Solarium geöffnet werden. Deshalb ist es ratsam, die Linsen vorher herauszunehmen.

Wie lange sind Sonnenschutzprodukte haltbar?

Ulrich Hahne, Apotheker:
Auch gute Produkte sind weder auf der Haut noch im Badezimmerschrank unbegrenzt haltbar; die Wirkstoffe zersetzen sich und die Emulsion trennt sich in die einzelnen Phasen (Öl/Wasser). Das Liegenlassen in der Sonne oder an einem anderen warmen Ort macht sie schneller unbrauchbar. Das Haltbarkeitsdatum des Herstellers sollte beachtet werden.

Was ist eigentlich "Panthenol'", das in manchen Kosmetika enthalten ist?

Ulrich Hahne, Apotheker:
Das Panthenol, auch Dexpanthenol oder D-Panthenol genannt, ist die alkoholische und in Kosmetika stabilere Form des B-Vitamins Pantothensäure. Pantothensäure wird nicht umsonst "Schönheitsvitamin" oder "Königin der Hautvitamine" genannt. In Hautpflegepräparaten sorgt es für eine verbesserte Hautfeuchtigkeit, indem es tief in die unteren Hautschichten eindringt und dort Wasser bindet. Trockene und empfindliche Haut bleibt so länger gesund, schön und geschmeidig. Panthenol fördert den Energiestoffwechsel der Hautzellen und deren optimale Ernährung. Es regt, ähnlich wie das Vitamin A, die Teilung der Hautzellen an.

Wie wichtig ist das Vitamin A in den Après-Sun-Produkten?

Ulrich Hahne, Apotheker:
Vitamin A gehört zu den hautwirksamen Vitaminen; es besitzt eine Schutzwirkung beispielsweise gegenüber sogenannten 'Radikalen" (gefährliche Moleküle, die auch beim Sonnenbaden in der Haut entstehen). Darüber hinaus hilft es beim Aufbau der Zellen und bei der Heilung von Hautreizungen.

Wie kommt es, dass manche blonden Menschen brauner werden als Schwarzhaarige?

Dr. med. Richard Beitzen:
Es gibt Menschen, die nicht dem schlecht pigmentierten Hauttyp I oder II, sondern dem Hauttyp III angehören. Die Haarfarbe allein reicht nicht aus, um einen Menschen einem Hauttyp zuzuordnen.

Sollte man täglich eine Hautcreme benutzen und wenn ja, welche?

Ulrich Hahne, Apotheker:
Eine Creme ist auch immer ein Schutz für die Haut vor Umwelteinflüssen, denen wir ausgesetzt sind; die Frage kann also mit ja beantwortet werden.
Welche Creme benutzt werden sollte, hängt ganz vom Hauttyp ab. Es ist daher zu empfehlen, erst den Hauttyp feststellen zu lassen, bevor man eine Creme ständig benutzt. Bei einer fetten Mischhaut sollte man z.B. eine Tagescreme mit wenig Fettanteilen, aber viel Feuchtigkeit verwenden.

Was muss ein Sonnenschutzmittel an Filtern und Eigenschaften haben?

Ulrich Hahne, Apotheker:

Ihre Sonnencreme sollte auf jeden Fall UV-A- und UV-B-Filter haben und wasserfest sein. Für die ersten Sonnenbäder oder den Urlaubsanfang sollte der Lichtschutzfaktor (LSF) 12-15 benutzt werden. Für bereits vorgebräunte Haut reicht ein LSF von 8 vollkommen aus. Prinzipiell gilt: Je höher der LSF, desto höher ist auch die Chemiebelastung Ihrer Haut. Außerdem sollten Sie Ihren Hauttyp kennen und danach den LSF auswählen. Lichtschutzmittel immer 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad im Schatten auftragen und immer wieder mal nachcremen - allerdings: nach Ablauf der Sonnenschutzzeit (siehe Hauttyp und LSF) verlängert Nachcremen nicht Ihre Aufenthaltsdauer in der Sonne!
ACHTUNG: Im Solarium keine Cremen mit Lichtschutzfaktor verwenden. Es gibt spezielle Cremen für Solarien. Diese sind im Studio erhältlich.

Kann ich mit einer Sonnenschutzcreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor beliebig lange in die Sonne gehen?

Ulrich Hahne, Apotheker:
Nein, man sollte auch mit einer Creme mit einem Faktor über 20 nicht beliebig lange in der Sonne liegen, besonders nicht in südlichen oder tropischen Regionen. Bei empfindlichen Personen und hoher UVB-Intensität können bei "Ausreizung" der zulässigen Bestrahlungszeit Hautschäden durch Überbelastung der Haut entstehen, wenn auch ein Sonnenbrand im allgemeinen vermieden werden kann. Außerdem altert die Haut schneller.

Welches sind die ersten Warnsignale für Hautkrebs?

Dr. med. Richard Beitzen, Allgemeinmediziner:
Pigmentflecken gibt es viele (etwa Sommersprossen oder Muttermale), doch einige können Frühstufen des malignen Melanoms (schwarzer Hautkrebs) sein. Bei der Beurteilung hilft die A-B-C-D-Regel - entdecken Sie an einem Mal diese Merkmale, sollten Sie lieber zum Hautarzt gehen: Asymmetrie (unregelmäßige Form), Begrenzung (an den Rändern scheint das Pigmentmal auszulaufen), Colour (das Mal ist an einigen Stellen heller oder dunkler), Durchmesser (größer als fünf Millimeter). Weitere typische Zeichen: Hautveränderungen, die auch nach sechs Wochen nicht abheilen, jucken oder bluten sowie rötliche Verfärbungen, die sich wie Sandpapier anfühlen. Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto einfacher und erfolgreicher ist die Behandlung. Mehr Infos gibt es bei der AG Dermatologische Prävention, Postfach 10 07 45, 20005 Hamburg.

Was ist der Unterschied zwischen einer sogenannten Mallorca-Akne und einer echten Sonnenallergie?

Dr. med. Richard Beitzen, Allgemeinmediziner:
Die Mallorca-Akne wird wissenschaftlich als polymorphes Lichtexanthem bezeichnet. Polymorph heißt vielgestaltig. Bei der Mallorca-Akne löst die Sonne eine Reaktion aus, deren Charakter noch nicht klar ist, zumal nicht alle der Sonne ausgesetzten Körperstellen befallen sind. Es treten Rötungen, Schwellungen, Knötchen oder sogar Bläschen auf, manchmal erst nach mehreren Tagen - man weiß nicht, warum. Bevorzugt sind Dekolleté, Oberarme und Oberschenkel betroffen, das Gesicht nie. Die stark juckende Erkrankung wird vermutlich durch ein Übermaß an UVA ausgelöst. Im Unterschied dazu gibt es die echte Sonnenallergie, die in der Medizin Lichturticaria bezeichnet wird. Bei dieser Krankheit sind alle belichteten Hautareale gleichartig betroffen.

Hat das Ozonloch in der Atmosphäre Auswirkungen bei der Besonnung der Haut?

Oliver Löhmer, Dipl.-Physiker:
Falls das Ozonloch durch weitere Schädigungen zunimmt, wird die Menschheit nur noch in Raumanzügen überleben können. Die Ozonschicht ist die Schutzschicht, die die für alles Leben unserer Erde unverträgliche UVC-Strahlung abhält und den UVB-Anteil reduziert. Heutiger Frevel gegen die Ozonschicht lässt das Ausmaß der dadurch verursachten Schädigung erst in 20 Jahren ermessen.

Wie lange darf ich normalerweise in der Sonne bleiben?

Dr. med. Richard Beitzen:
Das hängt, neben dem UVI, vom Hauttyp ab. 1 bedeutet, dass man schon nach 5-10 Minuten einen Sonnenbrand hat – von Bräune keine Spur. Menschen dieses Hauttyps haben meist helle Haut, viele Sommersprossen, blonde oder hellrote Haare, blaue oder grüne Augen. Auf ihrer Sonnenmilch sollte nie weniger als Lichtschutzfaktor (LSF) 15 stehen. Hauttyp 2 (nach 10-20 Minuten schwache Bräunung plus Sonnenbrand) erkennt man an heller Haut, blonden Haaren, blauen oder grünen Augen. In den ersten Sonnentagen ist mindestens LSF 14, später mindestens 9 angesagt. Hauttyp 3 (dunkle Haare, braune Augen) kommt nach 20-30 Minuten mit leichtem Sonnenbrand davon, die Haut ist gut gebräunt. Zu Beginn der Saison sollte er mindestens LSF 8 benutzen, später reicht 5. Hauttyp 4 hat praktisch nie Sonnenbrand, ist dafür schon nach 30 Minuten braun. Erkennungszeichen: dunkle Haare und Haut, braune Augen. LSF-Empfehlung: anfangs 4, später reicht 2. Grundsätzlich gilt: lieber einen Sonnenschutz mit höherem LSF verwenden – je langsamer sich die Haut an die Sonne gewöhnt, desto länger hält die Bräune. LSF 10 bedeutet demnach, dass die betroffene Person nach Auftragen der Substanz 10x so lange ohne Gefährdung in der Sonne bleiben darf wie ohne Lichtschutzmittel. Nicht vergessen: Im Schatten (z.B. unter einem Sonnenschirm) erreichen immerhin noch 50% der UV-Strahlen die Hautoberfläche!!!

Ich leide an chronischer Schuppenflechte (Psoriasis); kann ich dann trotzdem unter das Solarium?

Ulrich Hahne, Apotheker:
Schuppenflechte ist z.Z. noch nicht gänzlich heilbar, aber die Symptome können gelindert werden, z.B. mit einer Lichttherapie. Die UV-A- und UV-B-Strahlen haben einen günstigen Einfluss auf diese Hauterkrankung, bei schweren Formen ist eine Kombination von lichtsensibilisierenden Arzneimitteln (z.B. Psoralene) und UV-A-Licht nützlich. Die Haut sollte außerdem feucht gehalten werden, um den Juckreiz zu stoppen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten!

Warum bekommt man im Gebirge und an der See besonders schnell einen Sonnenbrand?

Dr. med. Richard Beitzen:
Eine übermäßig intensive Sonnenbestrahlung, insbesondere mit UVBLicht, verursacht immer einen Sonnenbrand. Dieses UVB ist ein Teil des natürlichen UVSpektrums und damit der Sonnenstrahlung. Besonders reichhaltig und intensiv an UVBStrahlen ist das Tageslicht an der See und im Hochgebirge. Hier fehlen die filternden Staub- und Smogteilchen.
So belasten 4% mehr UVStrahlung die Haut pro 300m Höhenunterschied, d.h. im Hochgebirge bei 3000m gibt es schon 40% mehr UV allein durch die Höhenlage. Zusätzlich reflektiert der Schnee 80% der Strahlung! Sand reflektiert 25% der Strahlung, unter der Wasseroberfläche existieren noch 95% der UVStrahlung. Und im Schatten sind noch 50% der Strahlung wirksam!
So erhält die Haut schnell eine Überdosis UV und entwickelt ungeschützt einen heftigen Sonnenbrand. Konsequenter Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist daher sehr wichtig!

Welche Strahlen dringen tiefer in die Haut: UVA- oder UVB-Strahlen?

Wolfgang Manz:
Die Eindringtiefe eines Photons in die Haut wird von der Wellenlänge des Lichts und der Hautbeschaffenheit bestimmt. UVA dringt tiefer in die Haut als UVB. Bei einem hellhäutigen Menschen dringen nur etwa 5 bis 15% des eingestrahlten UVB's bis in die Papillarschicht der Haut vor. Der größte Teil, etwa 90%, wird bereits in der Epidermis (Oberhaut) absorbiert. Die Transmission von UVA bis in die Epidermis ist in Abhängigkeit von der Struktur der Haut variabel und reicht von ca. 20 bis 70% des eingestrahlten Lichtes. UVA und sichtbares Licht können durchaus die Hautgefäße erreichen, während UVB nur gering, d. h. bis zur Papillarschicht eindringen kann.
Die Faktoren, die maßgeblich die Eindringtiefe der verschiedenen Wellenlängen bestimmen, sind die Dicke und der Wassergehalt der Epidermis, sowie die Konzentration von Melaninproteinen und Nukleinsäuren. Die Anzahl und die räumliche Verteilung der Melanosomen und der Blutgefäße sind weitere Faktoren.

Wie oft darf man Sonnenbaden?

Dr. med. Richard Beitzen:
2 x pro Woche, entsprechend 100 x pro Jahr; das war auch die bisher gängige Empfehlung der Strahlenschutzkommission.
Warum diese Empfehlung aktuell auf 50 x pro Jahr reduziert worden ist, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Wie vielen Stunden in der natürlichen Sonne entspricht eine 20-minütige Bestrahlung auf der Sonnenbank?

Dr. med. Richard Beitzen:
Das hängt von der Bestrahlungsstärke des Gerätes ab. Bei einem Niederdruckgerät mit ca. 15mW/qcm UVA-Bestrahlungsstärke entsprechen 20 min Bestrahlung ungefähr einem ganzen Tag UVA-Strahlung am Mittelmeer im Hochsommer!

Kann ich nach dem Sonnenbad meiner Haut etwas Gutes tun?

Ulrich Hahne, Apotheker:
Die Haut wird beim Sonnenbaden je nach Hauttyp stark belastet und ausgetrocknet; ein Duschbad - möglichst ohne viel Duschgel - und ein gutes Pflegemittel zur Beruhigung und Regenerierung der Hautzellen ist sehr zu empfehlen.

Warum Solarkosmetik?

Man erzielt schneller eine tiefere Bräune.
Bräunung passiert als komplizierter Prozeß in unserem Körper. Unter Einwirkung von UV – Strahlen bildet die Haut Melanin. Die sichtbare Braunfärbung der Haut ist im Ergebnis das gebildete Melanin.
Alle Pre Sun Produkte sind wirksame Bräunungsbeschleuniger, die die Melaninproteinbildung anregen. Man erlangt so schneller eine tiefe Bräune.
Wie braun ein Mensch werden kann, hängt von seinem individuellen Hauttyp ab.

Die Haut wird gepflegt.
Jede Haut braucht Pflege!
Sonnenbeanspruchte sogar noch etwas mehr. Deswegen sind in allen unseren Produkten ausgesuchte pflegende Substanzen enthalten.

Die pflegenden Bestandteile unserer Solarkosmetik geben Ihrer Haut die benötigte Feuchtigkeit. Sie wirken der Bildung von freien Radikalen entgegen, die für lichtbedingte Hautalterung verantwortlich sind. Länger anhaltende Bräune bei gut gepflegter Haut!

Moderne Solarkosmetik steht für die Ausgewogenheit zwischen der Bräunungsverstärkung und der Pflege der Haut.

Welcher Hauttyp bin ich?
Bevor Sie sich bräunen, sollten Sie wissen, zu welchem Hauttyp Sie gehören. Davon hängt ab, wie lange und mit welchem Schutz Sie gefahrlos in der Sonne bleiben können.

Hier finden Sie die vier Hauttypen. Stellen Sie selbst fest, zu welchem Sie gehören.

Hauttyp I: Rotes oder hellblondes Haar, sehr heller Teint, viele Sommersprossen. Meist blaue Augen. Sonne und Solarium bewirken auch nach mehrmaliger Bestrahlung keine oder kaum sichtbare Bräunung, eher Rötung.

Hauttyp II: Blondes bis braunes Haar, sehr helle Haut, oft Sommersprossen. Blaue oder grüne Augen. Kaum Bräunung.

Hauttyp III: Dunkelblondes bis braunes Haar, hellbrauner Teint, keine Sommersprossen. Braune oder graue Augen. Durchschnittliche Bräunung.

Hauttyp IV: Dunkelbraunes oder schwarzes Haar, braune Haut, keine Sommersprossen. Braune Augen. Schnelle und tiefe Bräunung.

Tipps für richtiges Bräunen

Keine Sonnenschutzmittel verwenden.

Make- up sollte entfernt werden. Die meisten Produkte enthalten einen Lichtschutzfaktor. In selten Fällen kann es zu allergischen Hautreaktionen führen (Ausschlag, etc.). Parfümierte Produkte können zu Pigmentstörungen (helle oder dunkle Flecken) führen.

Einnahme von Medikamenten (haupts. Antibiotika oder Hormonpräparate) auf Beipackzettel nachlesen ob eine Photosensibilisierung (Lichtempfindlichkeit) der Haut eintritt.

Während der Schwangerschaft, sofern vom Arzt nicht untersagt, kann ohne Probleme ein Sonnen-, Solariumbad genommen werden. Evtl. sollten Sie die Bräunungszeit etwas verkürzen falls Kreislaufprobleme bekannt sind.

Immer wieder hört man die falsche Aussage 2-3 Stunden erst nach der Besonnung zu Duschen. Unsinn! Die Pigmente befinden sich in der Keimschicht der Oberhaut.
Diese wird beim Duschen nicht angegriffen.

Narben bräunen nicht, da sie aus Bindegewebe bestehen. Dies enthält in der Regel keine pigmentbildenden Zellen. Eine Bräunung ist somit ausgeschlossen.
Schwangerschaftsstreifen sind Geweberisse, die ebenfalls keine pigmentbildenden Zellen enthalten.

Weiße Flecken an Schulterblättern und Steiß entstehen durch die gedrosselte Blutzufuhr. Die Körpermasse lagert auf dünner Haut über den Knochen. Dadurch ist die Blutzirkulation an diesen Stellen reduziert.

Während dem Bräunen sollten die Augen geschlossen bleiben und stets eine Schutzbrille getragen werden.

Vor und nach dem Bräunen die Haut pflegen, damit Sie länger Spaß an Ihrer Bräune haben. Für diese Pflege eignet sich Solarkosmetik besonders, denn diese ist auf die speziellen Bedürfnisse brauner Haut abgestimmt.

Haben Sie viele Muttermale sollten Sie auf jeden Fall vorher den Arzt aufsuchen und diese überprüfen lassen.